Landesvaterkneipe am 21. Oktober 2005

Zur ersten studentischen Kneipe im neu eröffneten Peterskeller freute sich die Ludovicia über den Besuch zahlreicher Kartell- und Farbenbrüder aus ganz Bayern. So waren vertreten eine Alemannia zu Fürth, Albania zu Nürnberg, Arminia zu Bameberg, Bamverwia zu Bamberg, Augustania-Suevia zu Augsburg, Danubia zu Passau, Germania zu Straubing, Philisteria Mercatura zu Augsburg, Vindelcia zu Simbach, Turonia zu München und eine Aureo Danubia zu Ingolstadt. So war der Peterskeller mit mehr als 60 Personen bis auf den letzten Platz gefüllt. Zur Begrüßung der Gäste sprachen neben dem Senior der Hausherr Klaus Huber-Nischler v/o AH Arcus und Franz Schabmüller v/o AH Remus einige Worte zur Corona.

Bevor der feierliche Landesvater zelebriert wurde, durfte man zwei neue Fuxen in den Kreis der Ludovicia aufnehmen. So ritt der Fuxmajor Paul Linseisen v/o Archimedes mit den beiden Rezeptanten Martin Huber-Nischler und Moritz Hagn in traditioneller Weise zu den Klängen des Kantus "Was kommt dort von der Höh..." in den Kneipsaal ein.


Die beiden sprachen darauf hin die Treueformel auf die Ludovicia und gelobten ein treues Mitglied der Ludovicia zu sein. Alsdann verlieh der Senior Carsten Hirte v/o Kunibert das Fuxenband und die Burschenmütze als äußere Zeichen der Mitgliedschaft in der Ludovicia. Die Kneipnamen der beiden lauten Achilles (Martin Huber-Nischler) und Don Camillo (Moritz Hagn). Die beiden wurden nun von den Anwesenden per Handschlag mit bundesbrüderlichem Du begrüßt.
Simon Tag und Michael Huber-Nischler bekamen vom Fuxmajor das Foxi Band überreicht. Diese Vorstufe zum Fuxen und zum Vollmitglied soll den "Foxies" ein vorsichtiges Herantasten an das Verbindungsleben ermöglichen.

Im zweiten Teil des Abends folgte der hochfeierliche Landesvater zur Eröffnung des Peterskeller. Doch bevor es soweit war, wurde der Bundeskantus der Ludovicia angestimmt. Die Durchführung des Landesvaters erfolgte zum Kantus "Alles schweige". Die Chargia unterstützt von Reinhard Mader v/o Tragl ging gemäß des traditionellen Rituals durch die Reihen der Farbenträger. Diese durchbohrten dabei ihre Mützen mit den Degen der Chargia. Nachdem die Mützen aller Anwesenden durchbohrt wurden, erhielten die Farbenträger ihre Kopfbedeckungen wieder zurück.

Freuen durfte sich die Ludovicia über Gastgeschenke von der Vindelicia zu Simbach, die einen Kerzenleuchter überreichte und der Philisteria Mercatura, die einen sehr schönen Wandschmuck mitbrachte. Die Präsente werden einen Ehrenplatz im Peterskeller erhalten!
Erst kurz vor Mitternacht endete der offizielle Teil dieser eindrucksvollen Kneipe, die Fidulitas ging dagegen erst in den frühen Morgenstunden zu Ende...

Bericht: Carsten Hirte - Photos: Franz Schabmüller jun. (Bilder in photo- und drucktauglicher Auflösung sind beim Autor vorhanden und werden gerne zur Verfügung gestellt.)