Herrenkneipe mit Rezeption am 08.05.2015

Der jährliche Bundesconvent hat die drei Chargen der Ludovicia in Ihren Ämtern bestätigt, weshalb die Corona auch zur Semesterantrittskneipe des Sommersemesters 2015 durch den Senior Martin Huber-Nischler v/o Achilles begrüßt wurden.

Die erste Kneipe des neuen Semesters bescherte der Ludovicia ein neues Mitglied, Herr Wilhelm Lohmar wurde an diesem Abend in die Verbindung aufgenommen.


Um die Aufnahme satzungsgemäß durchführen zu können wurde vor dem Beginn der Kneipe ein BC abgehalten. In diesem wurde über die zu stellenden Fragen, den Burschungsvortrag sowie den Kneipnamen abgestimmt. Wilhelm Lohmar stellte sich gleichdarauf den Fragen und bestand den ersten Teil seiner Aufnahme.

Gegen halb 9 begann die Kneipe, zu der auch zwei Farbenbrüder der KDStV Gothia zu Erlangen den weg in den Peterskeller gefunden hatten.

Der zweite Teil der Aufnahmeprüfung bestand in einem Vortrag. Herr Lohmar berichtete über seine Arbeit in der Karosserieentwicklung und die vielen Einflussfaktoren, die bei der Gestaltung eines Fahrzeugs berücksichtigt werden müssen. Dabei ging es um sicherheitstechnische Faktoren genauso wie um Fahrdynamische und Fahrkomfort Aspekte. Der Vortrag wurde von den anwesenden Bundesbrüdern bewertet und nach einem Colloquium stand fest, dass Herr Lohmar alle Bedingungen zum Beitritt in die Ludovicia erfüllt hat.


Es schloss sich die feierliche Aufnahme an, nach der Wilhelm Lohmar allen Anwesenden als neuer Bundesbruder Agrippa vorgestellt wurde. Seinen Kneipnamen führt er auf seine Herkunft aus der Nähe von Köln zurück. Agrippa war ein römischer Feldherr, welcher die römische Kolonie Colonia Claudia Ara Agrippinensium vor über 2000 Jahren gründete. Aus dieser Kolonie ging das heutige Köln hervor. Mit dem Bundescantus endete die Burschung und mit ihr das Officium.

Im Inofficium berichtete Bundesbruder Bacchus von seinem selbstgebrauten Bier „Ponschab-Bräu“, welches in Familien-Tradition schon seit 1870 gebraut wird und das schon den ganzen Abend die Kehlen der Anwesenden vor dem Austrocknen bewahrte. Die zwei Sorten „Ponschab-Bräu“ und „Ponschab-Bräu Spezial“ trafen den Geschmack Aller und so war es kein Wunder, dass am Ende des Abends alle Flaschen geleert waren.


Nach der Kneipe blieben alle noch eine Zeit im Peterskeller beisammen und so konnte nach 0 Uhr noch ein Geburtstagslied für unseren AH Tragl angestimmt werden.

Bericht: Tobias Tag - Photos: Rudolf Schabmüller