Skilager auf der Schatzbergalm vom 17. - 19. März 2006

„Wenn Engel reisen, lacht der Himmel! Unter diesem Motto stand das heurige Ludovicen-Skilager in die Wildschönau. Viele reisten bereits am Freitag an. Selbst unserem Vorstand Remus, seiner Frau Barbara und deren Tochter Monika gelang es eine halbe Stunde nach Dienstschluß der Seilbahn durch gutes Zureden noch, den Geschäftsführer zu einer letzten Gondelfahrt hinauf zur Schatzbergalm zu veranlassen.
Auf über 1800 m.ü.M. hatten die Ludovicen ihr Quartier aufgeschlagen. Es gab nette Zimmer, saubere sanitäre Anlagen, Skischuhwärmer, Skistall und nicht zuletzt um 18 Uhr die erste Mahlzeit der gebuchten Vollpension: Fritattensuppe, Rindergulasch, Spätzle und Salat. Für die Kinder inkludiert war ein Müsliriegel und für die Erwachsenen ein Schnaps. Dementsprechend lustig verlief dann auch der Abend. Eine größere Württemberger Skifahrergruppe hatte einen Quetschenspieler dabei, was dann auch zu vielen fröhlichen Liedern und zu späterer Stunde sogar zu vereinzelten Tänzchen führte. Erst nach Mitternacht verschwanden die letzten Teilnehmer in ihren Betten.
Der Samstag brachte herrlichen Sonnenschein auf unsere Gipfelregion während das Tal und auch die umliegenden Skigebiete der Kitzbüheler Alpen in einer dicken Wolkensuppe lagen. Die ersten Ludovicen waren dann bereits kurz vor Betriebsbeginn des Sessellifts an Ort und Stelle, um ihre heißen Carverkanten in die frisch präparierten Pisten zu schneiden. Auch der jüngste Teilnehmer war mit viel Eifer bei der Sache. Von den Skistöcken des Papa’s d’Ártagnan geführt zog Sohn Niklas fleißig Bogen für Bogen.



Mittags war man dann froh über die Stärkung in Form von elefantenohrwaschelgroßen Wiener Schnitzeln mit Pommes frites, nicht ohne zuvor noch eine Nudelsuppe und danach noch einen Obstsalat zu schlemmen. Spätestens jetzt war allen Bundesbrüdern und Gästen klar, dass man mit der Schatzbergalm der Familie Johann und Grete Klingler die richtige Wahl getroffen hatte.
Glücklich war man auch, dass Barbara, die Gattin unseres Vorstandes Bb Remus, einen unbeabsichtigten aber dennoch erfolgreichen Crash-Versuch eines zentimeterdicken Pistenbegrenzungspfostens mit relativ geringen Blessuren (handtellergroßer Bluterguß am Oberschenkel) überlebte. Die Beweisstücke konnten später gesichert werden und stehen jetzt am Flatschnerhof in Oberau zur Besichtigung.
Im Laufe des Vormittags wurde unsere Truppe noch von weiteren Teilnehmern verstärkt. Neben den bereits anwesenden BbBb d’Ártagnan und Remus mit Familien kam auch noch Bb Arcus mit Gattin Martina dazu. Die Gästeschar um Dieter Uhlmann mit Vroni und Ludwig, Klaus Schmitt mit Conny, Erich Pitterle mit Susanne und Stefan wurde schließlich auch noch um Günther, Christine, Dany und Gregor Schleicher bereichert.
Der Nachmittag brachte herrliche Pistenverhälntnisse, prächtigen Sonnenschein und kaum besuchte Schneelandschaften. Vermutlich hatte das nicht so schöne Talwetter viele von einer Fahrt zum Gipfel abgehalten, was uns nur recht war. So hatten wir die Berge fast für uns alleine, um unsere Carvingbögen zu ziehen.
Abends gab es dann zur Stärkung Speckknödel wahlweise in der Suppe oder mit Sauerkraut und danach göttlichen Kaiserschmarrn. Der lange Vorabend und die ausgiebige sportliche Betätigung hatten allerdings bereits ihre Spuren hinterlassen, und so befanden sich bereits kurz nach 22 Uhr alle in ihren Betten.



Was für ein Tag! Der Sonntag begrüßte uns mit Supersonnenschein und milden Temperaturen, die wir bereits beim Frühstück auf der großen Sonnenterrasse genossen. Dann wurden die Rucksäcke gepackt, auf den Gang gestellt und los gings zu einem Skitag der Extraklasse. Nicht bereuen mussten deshalb auch Dr. Christian Lösel und seine zukünftige Frau Carolin Sepp, dass sie so zeitig aufgestanden und in den frühen Morgenstunden den Weg von Ingolstadt in die Wildschönau angetreten hatten.



Einige wollten zwar bereits nach dem Mittagessen (Backerbsensuppe, Rinderbraten mit Nudeln und Salat, Eisbecher) abreisen. Aber das schöne Wetter und die optimalen Schnee- und Pistenverhältnisse veranlassten die meisten dann doch dazu, die eine oder andere Stunde noch dazubleiben. Die letzten sichtete man erst gegen 5 Uhr abends an der Talstation, wo sie sich noch zu einem Abendmahl auf BB Remus’ Bauernhof überreden ließen. Erst gegen 19 Uhr verließen die letzten Teilnehmer des diesjährigen Ludovicen-Skilagers den Flatschnerhof in Oberau – glücklich, satt und zufrieden, mit einem Dauergrinsen im Gesicht! Schön war’s!

Besonderer Dank gilt unserem Consenior d’Ártagnan mit seiner Frau Marion, die dieses unvergessliche Wochenende so hervorragend organisiert hatten. Wir hoffen auf Wiederholung und darauf, dass vielleicht der eine oder andere Bundesbruder beim nächsten Mal auch mit von der Partie ist, der dieses Mal noch nicht konnte oder wollte. Für diejenigen, die dabei waren (egal ob 1,2 oder 3 Tage), hat es sich auf alle Fälle gelohnt.“

Bericht: Franz Schabmüller - Photos: Franz Schabmüller